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Lowell Backstage Folge 22

„Ich brauche Nähe zu Menschen“

Milliarden von Euro führen Forderungsmanager wie Lowell wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück. Geld, das den Unternehmen sonst fehlen würde oder auf die Preise aufgeschlagen würde. Zu Lasten aller Kunden. Und dennoch – das Image der Inkassounternehmen ist nicht gut. „Das will ich ändern“, sagt Johan Zevenhuisen, seit Anfang Mai 2021 der neue Chief Marketing Officer von Lowell in DACH. Er und sein Team haben es sich auf die Fahne geschrieben, neue Kunden für Lowell zu gewinnen. Und ganz nebenbei an der Reputation des Unternehmens zu arbeiten. Niels Oelgart hat den sympathischen Niederländer für eine weitere Folge von „Lowell Backstage“ interviewt.


Name: Johan
Beruf: Chief Marketing Officer
Lieblingsort: In Baden-Baden oder bei einem Glas Wein auf dem Hotelzimmer

„Marketing ist vielmehr als nur Werbung!“ Davon ist Johan überzeugt. Es ist für ihn ein ganzheitlicher Ansatz, der immer vom Markt, vom Kunden her denkt und alle Disziplinen abdeckt – von der Produkt- bis zur Kommunikationspolitik. Dieses Verständnis will er in das Unternehmen tragen. Dabei müsse gerade im Inkasso nicht nur vom Kunden her gedacht werden, sondern immer mehr auch vom Konsumenten. Also denjenigen, mit denen unsere Communication Agents tagtäglich Kontakt haben, um Vereinbarungen über Rückzahlungen zu treffen. Einem ausschließlich technik- und digitalisierungsgläubigen Ansatz erteilt er eine Absage: „Es ist die Kombination von Mensch und Maschine, die einen Unterschied machen kann.“ So ließen sich Kunden besser in gleichartige Gruppen einteilen und sinnvoll ansprechen. Immer mit dem Ziel, die Bereitschaft zur Zusammenarbeit zu verbessern. Das Feintuning durch den menschlichen Faktor mache dann den Unterschied.

Die Inkasso-Branche würde auch zusehends mehr Selbstbewusstsein entwickeln, und das zu Recht. „Angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung unserer Branche können wir diese Botschaft auch offensiver in die Öffentlichkeit tragen, als wir das in den vergangenen Jahren gemacht haben“, sagt Johan. Ein spezifisches Lowell-Thema seien die vielen unterschiedlichen Marken, mit denen man am Markt agiere. Etwas, das der Marketing-Experte „suboptimal“ findet. Es erschwere die Marktwahrnehmung und stünde der „One Lowell“ Philosphie im Wege. Kunden würden begrüßen, wenn sich das änderte.

Auch persönlich schätzt er den Austausch jenseits von Zoom. Ein Grund, warum er auch in Pandemie-Zeiten mehrere Tage pro Woche in Essen ist. Nur so lassen sich seine ehrgeizigen Vorhaben realisieren. Und dazu gehört auch, Lowell als „Thought Leader“ in der Branche zu positionieren. Dicke Bretter, die der branchenerfahrene Marketing-Spezialist bohren will – und die er mit seiner Dynamik, seinem Elan und nicht zuletzt seinem Team angehen will.

Über Johan Zevenhuizen

Johan Zevenhuizen ist neuer Chief Marketing Officer bei Lowell in der DACH Region. Er kennt die Branche gut und hat Großes vor. Johan weiß, wie wichtig unsere Arbeit bei Lowell für die Wirtschaft ist und findet, dass wir mit dieser Botschaft auch offensicher an die Öffentlichkeit gehen sollen.