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Konsumenten-Service

Falls Sie die Antwort auf Ihre Frage hier nicht finden, kontaktieren Sie bitte unsere Kundenbetreuung oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Forderungseinzug

Ich habe Post von Lowell GFKL PayProtect bekommen. Was heißt das?

Es bedeutet, dass Ihr Gläubiger uns beauftragt hat, bestehende Schulden von Ihnen einzuziehen. Bitte setzen Sie sich telefonisch oder schriftlich mit uns in Verbindung. Im Anschreiben sind Telefonnummer und Anschrift angegeben.

Für den Fall, dass Sie in Raten zahlen möchten, verwenden Sie bitte den beigefügten Vordruck. Unkompliziert und individuell.

Mahnbescheid

Zwangsvollstreckung vermeiden: Mir ist ein Mahn-/Vollstreckungsbescheid zugestellt worden. Was soll ich jetzt tun?

Haben Sie einen Mahn-/Vollstreckungsbescheid erhalten? Dann wurde das gerichtliche Mahnverfahren bereits in Gang gesetzt! Setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung.

Am Telefon können wir das weitere Vorgehen besprechen und so die Einleitung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen Sie vermeiden. Auch in Ihrem Interesse. Mit unserer Hilfe.

Raten zahlen

In Raten zahlen: Ich möchte in Raten zahlen. Wie komme ich an das passende Formular?

Kein Problem: Entweder finden Sie in Ihren Unterlagen bereits ein entsprechendes Formular oder Sie laden hier den fehlenden PDF GFKL Vordruck (0.5 MB) herunter.

Das sorgfältig ausgefüllte Formular senden Sie bitte per Post oder Fax schnellstmöglich an uns zurück. Nach Ihren Wünschen.

Gerichtsvollzieher

Lösungen finden: Bei mir hat sich der Gerichtsvollzieher gemeldet. Was soll ich nun tun?

Sie haben Ihre Forderung immer noch nicht beglichen. Nun droht Ihnen die Zwangsvollstreckung. Bitte setzen Sie sich umgehend mit uns unter der bereits mitgeteilten Telefonnummer oder über unsere "Serviceline" in Verbindung.

Mit Ihrer Hilfe können wir die weitere Durchführung der Zwangsvollstreckung gegen Sie vermeiden! Aber gemeinsam.

Pfändung

Mit uns sprechen: Ich habe eine Pfändung erhalten. Was nun?

Ihnen ist ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss zugestellt worden? Setzen Sie sich bitte dringend mit uns in Verbindung!

Wir möchten Sie über die Folgen und die möglichen Unannehmlichkeiten in Kenntnis setzen. Im gemeinsamen Gespräch finden wir sicherlich eine für alle Beteiligten einvernehmliche Lösung. Unannehmlichkeiten vermeiden.

Insolvenz

Insolvenzbeschluss: Ich befinde mich im Insolvenzverfahren. Was soll ich jetzt tun?

Bitte senden Sie uns den entsprechenden Beschluss des Insolvenzgerichts zu. Informieren Sie uns schnell.

Daten ändern

Daten ändern: Meine Anschrift/Telefonnummer/Bankverbindung hat sich geändert. Wo muss ich die neuen Daten angeben?

Wir haben Ihnen einen Vordruck zum PDF GFKL Datenänderung (0.5 MB) bereitgestellt. Bitte senden Sie uns das Formular ausgefüllt und unterschrieben im Original per Post zu. Leicht und schnell.

SCHUFA-Eintrag

Ich habe einen SCHUFA-Eintrag

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung und nennen uns die SCHUFA-Kontonummer:

Tel.: +49 201 7696-166
E-Mail: Inkasso@domnowski.de

Eidesstattliche Versicherung

Schuldner hat die Eidesstattliche Versicherung (EV) abgegeben. Was bedeutet das?

Hierunter wird die von einer Person erfolgte Bekräftigung verstanden, dass eine getätigte Aussage über einen Sachverhalt der Wahrheit entspricht.

Im Geschäftsleben ist die eidesstattliche Versicherung (ehemals: Offenbarungseid) zur Durchsetzung von Ansprüchen auf Erteilung von Auskünften oder Rechnungslegung (z. B. Rechenschaft über eine mit Einnahmen oder Ausgaben verbundene Verwaltung) vorgesehen (§§ 259 ff. BGB).

In der Zwangsvollstreckung dient sie dem Gläubiger dazu, Auskunft über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse eines Schuldners zu erhalten, insbesondere nachdem Vollstreckungsversuche erfolglos geblieben sind (§ 807 ZPO).

Fälligkeit

Wann ist der Rechnungsbetrag zur Zahlung fällig?

Ist die Leistungszeit weder bestimmt noch aus den Umständen zu entnehmen, kann der Gläubiger die Leistung nach 271 Abs. 1 BGB sofort verlangen.

Die Fälligkeit kann sich aus einem Vertrag ergeben, in dem z. B. festgelegt wird, wann der eine Vertragspartner die Leistung des anderen zu bezahlen hat oder durch eine Rechnung bestimmt werden.

Bei dieser kann genau definiert werden, dass z. B. der Rechnungsbetrag sofort fällig ist oder die Fälligkeit erst ab einem bestimmten Datum eintritt.

Gerichtskosten

Welche Gebühren werden erhoben?

Die berechneten Gebühren entstehen im Rahmen der Tätigkeit der Gerichte in einem gerichtlichen Verfahren oder im Rahmen der freiwilligen Gerichtsbarkeit.

Sie werden auf der Grundlage des Gerichtskostengesetzes und der Kostenordnung erhoben.

Gerichtsstand

Welches Gericht ist zuständig?

Mit dem Gerichtsstand bezeichnet man in einem Zivilverfahren die örtliche Zuständigkeit des Gerichts, bei dem eine Partei im einzelnen Fall ihr Recht geltend machen kann.

Unterschieden wird zwischen dem allgemeinen, dem besonderen, dem ausschließlichen und den sonstigen Gerichtsständen. Gesetzlich geregelt sind die Gerichtsstände in den §§ 12 bis 40 der Zivilprozessordnung (ZPO).

Der allgemeine Gerichtsstand wird durch den Wohnsitz des beklagten bestimmt. Neben den gesetzlichen Bestimmungen kann unter bestimmten Voraussetzungen die örtliche Zuständigkeit mit Gerichtsstandsvereinbarungen frei vereinbart werden.

Verjährung

Nahezu alle Ansprüche unterliegen der Verjährung.

1. Verjährungsfristen

Regelmäßige Verjährungsfrist: 3 Jahre (§ 195 BGB)
Rechte an Grundstücken: 10 Jahre

Nach 30 Jahren verjähren:

  • Rechtskräftig festgestellte Ansprüche (Urteile, Kostenfestsetzungsbeschlüsse, Vollstreckungsbescheide)
  • Ansprüche aus vollstreckbaren Vergleichen oder vollstreckbaren Urkunden
  • Ansprüche, die durch die im Insolvenzverfahren erfolgte Feststellung vollstreckbar geworden sind
  • Herausgabeansprüche aus Eigentum
  • Familien- und erbrechtliche Ansprüche


Darüber hinaus gibt es weiterhin zahlreiche Ausnahmen und Sondervorschriften, zum Beispiel:

  • Verjährung von Mängelansprüchen im Kaufrecht (§ 438 BGB) in 30 Jahren bei Rechten, die im Grundbuch eingetragen sind, in 5 Jahren bei Bauwerken und im Übrigen 2 Jahre
  • Verjährung von Mängelansprüchen bei Werkverträgen (§ 634a. BGB) in 2 Jahren bei einem Werk, dessen Erfolg in der Herstellung, Wartung oder Veränderung einer Sache besteht, in 5 Jahren bei Bauwerken und im Übrigen in der regelmäßigen Verjährungsfrist (also 3 Jahre)
  • Verjährung von Ansprüchen aus Reisevertrag(§ 651g.) in 2 Jahren, Verjährungsbeginn hier übrigens an dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte +
  • Ersatzansprüche des Vermieters wegen Veränderungen oder Verschlechterungen der Mietsache in 6 Monaten, beginnend mit dem Zeitpunkt, zu dem der Vermieter die Mietsache zurückerhält (§ 548 BGB)

2. Beginn der Verjährungsfristen

Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist, und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen musste.

Ausnahme: Bei rechtskräftig festgestellten Ansprüchen beginnt die Verjährung mit der Rechtskraft der Entscheidung zu laufen.


3. Hemmung der Verjährung

Hemmung der Verjährung bedeutet, dass ein bestimmter Zeitraum in die Verjährung nicht mit eingerechnet wird. Die Verjährung wird für diesen Zeitraum quasi gestoppt. Nach Ablauf des Zeitraums läuft sie normal weiter.

Der Lauf der Verjährung wird u. a. gehemmt durch:

  • Klageerhebung Zustellung eines gerichtlichen Mahnbescheides
  • Anmeldung des Anspruchs im Insolvenzverfahren
  • Einreichung eines Antrags auf Prozesskostenhilfe
  • Verhandlungen zwischen Schuldner und Gläubiger

Letzterer Hemmungsgrund ist besonders hervorzuheben: Schweben zwischen Schuldner und Gläubiger Verhandlungen über den Anspruch, so ist die Verjährung gehemmt bis der eine oder der andere Teil die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert.

Wichtig: Der Gläubiger muss diese Verhandlungen natürlich beweisen können!


4. Neubeginn der Verjährung

Die Verjährungsfrist beginnt neu zu laufen bei Anerkennung der Forderung durch

  • Abschlagszahlung
  • Zinszahlung
  • Sicherheitsleistung
  • ausdrückliche Erklärung des Anerkenntnisses

Hinweis: Ziel des Beitrages ist es, einen groben Überblick über das seit dem 01.01.2002 geltende Verjährungsrecht zu geben. Die Materie ist im Einzelnen äußerst komplex, so dass diese Abhandlung die Rücksprache mit einem Fachmann weder ersetzen kann noch soll.

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