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Kunden-FAQ

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Inkassoauftrag per Telefon

Sie können Inkasso-Angelegenheiten noch schneller, einfacher und effizienter abwickeln. Denn:  Sie geben Ihre Inkassoaufträge telefonisch durch.

Einfach Kennwort nennen, die notwendigen Angaben zum Inkassoauftrag machen, und schon beginnen wir mit der Arbeit. Schnell und unkompliziert. Sie ersparen sich die lästigen Formulare, vermeiden spätere Rückfragen und können sich schnell wieder Ihren eigentlichen Aufgaben zuwenden. Einfach, aber sicher!


Voraussetzung für den Inkassoauftrag

Voraussetzung für den Inkasso-Auftrag per Telefon ist das Vorliegen einer entsprechenden Vollmacht sowie die Nennung des richtigen Kennwortes. Somit sind Sie sicher vor Missbrauch geschützt und können uneingeschränkt von den Vorteilen dieses Verfahrens profitieren. Wir schaffen gern für Sie die notwendigen Voraussetzungen.

Formulare

Eine kleine Sammlung von hilfreichen Musterschreiben und Antragsvorlagen für Ihre Korrespondenz mit Gläubigern und Behörden.


Hinweis: Zum Betrachten einiger Musterschreiben benötigen Sie den Acrobat Reader - sollten Sie dieses Programm nicht installiert haben, können Sie es hier >> kostenlos herunterladen.

Ansprechpartner für Rückfragen
Ass. jur. Frank Gallep
E-Mail: Frank.Gallep@zyklop.de

Anwaltsdatenbank

Rechtsanwälte, Fachanwälte und Kanzleien in der bundesweiten Anwaltsdatenbank von Zyklop Inkasso.

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Verjährungsfristen

1. Verjährungsfristen
Regelmäßige Verjährungsfrist: 3 Jahre (§195 BGB)
Rechte an Grundstücken: 10 Jahre

Nach 30 Jahren verjähren

  • Rechtskräftig festgestellte Ansprüche (Urteile, Kostenfestsetzungsbeschlüsse, Vollstreckungsbescheide)
  • Ansprüche aus vollstreckbaren Vergleichen oder vollstreckbaren Urkunden
  • Ansprüche, die durch die im Insolvenzverfahren erfolgte Feststellung vollstreckbar geworden sind
  • Herausgabeansprüche aus Eigentum
  • Familien- und erbrechtliche Ansprüche

Darüber hinaus gibt es weiterhin zahlreiche Ausnahmen und Sondervorschriften, zum Beispiel:

  • Verjährung von Mängelansprüchen im Kaufrecht (§ 438 BGB) in 30 Jahren bei Rechten, die im Grundbuch eingetragen sind, in 5 Jahren bei Bauwerken und im Übrigen in 2 Jahren
  • Verjährung von Mängelansprüchen bei Werkverträgen (§ 634a. BGB) in 2 Jahren bei einem Werk, dessen Erfolg in der Herstellung, Wartung oder Veränderung einer Sache besteht, in 5 Jahren bei Bauwerken und im Übrigen in der regelmäßigen Verjährungsfrist (also 3 Jahre)
  • Verjährung von Ansprüchen des Reisenden gegen den Reiseveranstalter aus Reisevertrag (§ 651g.) in 2 Jahren, Verjährungsbeginn hier übrigens an dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.
  • Verjährung von Ansprüchen unter Kaufleuten aufgrund von Speditionsleistungen (§ 439 Abs. 1 HGB) in einem Jahr. Die Verjährungsfrist beginnt mit Ablauf des Tages, an dem das Gut abgeliefert wurde, zu laufen.
  • Ersatzansprüche des Vermieters wegen Veränderungen oder Verschlechterungen der Mietsache in 6 Monaten, beginnend mit dem Zeitpunkt, zu dem der Vermieter die Mietsache zurückerhält (§ 548 BGB).


2. Beginn der Verjährungsfristen

Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist, und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen musste.

Ausnahme: Bei rechtskräftig festgestellten Ansprüchen beginnt die Verjährung mit der Rechtskraft der Entscheidung zu laufen.


3. Hemmung der Verjährung

Hemmung der Verjährung bedeutet, dass ein bestimmter Zeitraum in die Verjährung nicht mit eingerechnet wird. Die Verjährung wird für diesen Zeitraum quasi gestoppt. Nach Ablauf des Zeitraums läuft sie normal weiter.

Der Lauf der Verjährung wird u. a. gehemmt durch

  • Klageerhebung
  • Zustellung eines gerichtlichen Mahnbescheides
  • Anmeldung des Anspruchs im Insolvenzverfahren
  • Einreichung eines Antrags auf Prozesskostenhilfe
  • Verhandlungen zwischen Schuldner und Gläubiger

    Letzterer Hemmungsgrund ist besonders hervorzuheben: Schweben zwischen Schuldner und Gläubiger Verhandlungen über den Anspruch, so ist die Verjährung gehemmt bis der eine oder der andere Teil die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert.

    Wichtig: Der Gläubiger muss diese Verhandlungen natürlich beweisen können!


    4. Neubeginn der Verjährung

    Die Verjährungsfrist beginnt neu zu laufen bei Anerkennung der Forderung durch

    • Abschlagszahlung
    • Zinszahlung
    • Sicherheitsleistung
    • ausdrückliche Erklärung des Anerkenntnisses

    Hinweis: Ziel dieses Beitrages ist es, einen groben Überblick über das seit dem 01.01.2002 geltende Verjährungsrecht zu geben. Die Materie ist im Einzelnen äußerst komplex, so dass diese Abhandlung die Rücksprache mit einem Fachmann weder ersetzen kann noch soll.

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