Datenmanagement

Identitätsprüfung

Eine Identitätsprüfung wird auch als Identprüfung bezeichnet oder IDF abgekürzt. Es handelt sich um ein Verfahren, das die Identität einer natürlichen Person prüft. Das Ziel ist es, die verfügbaren Daten zuzuordnen und die Authentizität (Echtheit) zu bestätigen.

Die klassische Identitätsprüfung

Im Alltag wird ein amtlich beglaubigter Ausweis, etwa der Personalausweis oder der Reisepass, von Polizei, Behörden oder auch Banken genutzt, um die Identifizierung vorzunehmen. Dafür muss die betreffende Person persönlich mit dem Dokument vorstellig werden.

Warum die gründliche Identitätsprüfung neuer Kunden wichtig ist

Die Identitätsfeststellung spielt bei der Gewinnung aller Neukunden eine tragende Rolle. Nur mit ihr als Grundlage kann ein erfolgreiches Risikomanagement aufgebaut werden. Es geht vor allem darum, anhand der Wirtschaftsinformationen problematische Situationen wie Zahlungsausfälle abwägen zu können.

Ist die Identität der Kunden zweifelsfrei ermittelt, kann dies Kosten durch fehlerhafte Daten minimieren. Deshalb ist es auch bei Bestandskunden ratsam, von Zeit zu Zeit die Aktualität der Personendaten zu kontrollieren. Mancher Kunde vergisst schlicht, bedeutende Änderungen mitzuteilen, andere verschweigen diese jedoch aus privaten und wirtschaftlichen Gründen mit Vorsatz. Das kann Geschäftspartnern unerfreuliche Überraschungen bescheren.

Vorteile der Identitätsprüfung

Wird eine zuverlässige Identitätsprüfung durchgeführt, erleichtert dies die fehlerfreie Kommunikation mit Kunden. Rechnungen und weitere Informationen erreichen zuverlässig ihr Ziel, was Rückläufer und Zahlungsausfälle unwahrscheinlicher macht.

Auch Identitätsdiebstahl ist im digitalen Zeitalter ein Thema, das nicht ignoriert werden darf und gegebenenfalls große wirtschaftliche Schäden zufolge hat. Das Risiko der Betrugskosten wird mittels Identitätsprüfung ebenfalls minimiert.