Liquidität

Solvenz

Solvenz ist ein Begriff aus dem Bank- und Versicherungswesen, der auch als Bonität, Zahlungsfähigkeit oder Kreditwürdigkeit bekannt ist. Beschrieben wir damit die Fähigkeit, Forderungen alsbald oder in naher Zukunft zu begleichen. Den Gegensatz dazu bildet die Insolvenz, die Zahlungsunfähigkeit.

So wird Solvenz bestimmt

Die Bestimmung von Solvenz geschieht über Solvenz-Kennzahlen. Dazu zählen für Unternehmen unter anderem die Risikotragfähigkeit, Liquidität, Schulden und die Eigenkapitalquote. Banken haben zudem gewisse Solvenzregeln, denen sie nach EU-Richtlinien unterliegen, so etwa der CRR (Capital Requirements Regulation). Diese Solvenzregeln werden anhand des Eigenkapitals und der Liquidität bestimmt.

Bei Privatpersonen werden das Bankguthaben sowie freie Dispokredite und der Kapitaldeckungsgrad zurate gezogen.

Besonders bei Dauerbelastungen ist die Solvenz eine wichtige Kennung. Zu solchen Dauerbelastungen zählen etwa ein Kredit, die Miete oder ein Leasing-Vertrag.

Was ist der Unterschied zwischen Solvenz und Liquidität?

Solvenz und Liquidität werden oftmals gleichgesetzt. Unter beiden Begriffen wird im Allgemeinen verstanden, dass ein Kunde zahlungsfähig ist, also beispielsweise offene Forderungen zahlen kann. Vorhandene liquide Mittel gelten dabei als Indikator für die Solvenz.